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In meinem alten Leben saß ich als Bankkaufmann Montag bis Freitag acht bis zehn Stunden in einem kleinen Büro und beriet Menschen zu ihren Finanzen. Endlich Freitagabend, wurde ich ins Wochenende entlassen und feierte dieses mit Freunden und Alkohol durch. Einen kurzen Augenblick später, fing alles wieder von vorne an.

 

Da mich Freunde und Familie immer mehr darauf angesprochen hatten, stellte ich eines Tages fest, dass ich insgesamt 10 kg Gewicht verloren hatte. Ein Routinebesuch beim Arzt ergab die Diagnose: Morbus Crohn. Eine chronische Entzündung im Darm - unheilbar, also eine Krankheit, mit der ich ab sofort ein Leben lang zurechtkommen müsse, so mein, für meinen Geschmack etwas zu sehr desinteressiert wirkender, Arzt.

 

Zwischen meinen 20. und 25. Lebensjahren bestimmten tagtäglich ständiger Durchfall und anhaltende Übelkeit meinen Alltag. Auf den Partys, auf die ich so gern ging, wartete ich nur darauf, bis ich wieder auf die Toilette rennen musste, um wieder den halben Abend dort alleine zu verbringen. Den Silvesterabend 2013 verbrachte ich bei Freunden, nur einige Häuser von meinem Zuhause entfernt. Während dem Essen bekam ich mal wieder wie aus dem nichts starke Bauchkrämpfe und Stuhldrang. Ich wusste, dass die einzige Toilette lediglich ein paar Meter entfernt von dem Esstisch liegt, wo alle meine Freunde und Familie saßen. Es würde unüberhörbar werden und lange andauern. Innerhalb weniger Sekunden versank ich bereits gedanklich und emotional ins Bodenlose und in tiefe Verzweiflung. Ich beschloss zu versuchen, nach Hause zu laufen. Ich stand auf und lief los. Ich lief. Schlüssel aus der Hosentasche ziehen und Haustüre aufsperren. Ab zur Toilette. Nach einer halben Stunde erschien ich wieder auf der Party. Da jeder von meiner Erkrankung wusste, musste ich mir auch einige „lustige“ Sprüche anhören. 

 

Jahre vergingen, in denen ich die Erkrankung nicht wahrhaben wollte. Ich recherchierte nicht ein einziges Mal darüber. Ich ging weiter auf Partys, weil diese eine Zuflucht aus meinem normalen und für mich unerfüllten Leben darstellten. Ich missachtete meine Durchfälle. Ich missachtete meine wachsende Depression. Ich missachtete vollkommen die Hilfe meiner damaligen Freundin und Familie. Ich wechselte zweimal den Beruf. 

 

Nach einer gewissen Zeit zwang mich die Erkrankung immer stärker in die Knie. Ich zog mich immer mehr zurück, ging nicht mehr auf Partys und entfernte mich nur noch wenige Meter von Toiletten. Mein Selbstvertrauen sowie meine energische Lebensfreude waren endgültig zerstört worden. Als dann noch weder die Kortisontherapie noch andere Medikamente wirkten, wusste auch mein damaliger Arzt nicht mehr weiter und entließ mich ohne konkrete Anweisungen. Hatte ich bis dahin vielleicht noch ein unbewusstes Fünkchen Hoffnung, wurde es spätestens jetzt auf den Boden der Tatsachen zertrampelt und mit Füßen zertreten.

 

Keine Wegweiser mehr. Keine Kraft mehr. Völlige Leere. Völliges alleine sein. Was nun? Ich weiß nicht wie ich damals auf den Gedanken der Ernährung gekommen bin, aber er fühlte sich gut an. Jedenfalls suchte ich dann Mitte 2014 erstmals eine Ernährungsberaterin auf. Ihr Rat war:

 

„Iss mehr Fast Food, das ist leicht verdaulich.“ 

 

Wirklich? Ich selbst hatte bis dahin ja nicht einen einzigen Berührungspunkt mit „gesunder Ernährung“ im Leben gehabt, aber das klang für mich instinktiv falsch. Da ich schon immer auf meinen Bauch anstatt Kopf hörte, bezahlte ich der guten Dame ihren überteuerten Beratungspreis und recherchierte von nun an selbst. 

 

Ich beschloss Ende 2014 mich nun zu 100% auf mein Bauchgefühl zu verlassen. Da ich persönlich mehr die „alles oder nichts“ Variante bevorzuge und kein großer Fan von langsamen Veränderungen bin, änderte ich ab dem 1.1.2015 radikal meine bisherige Ernährungsweise und meinen kompletten Lebensstil.

 

Das Ergebnis? Nach kürzester Zeit der Ernährungsumstellung waren alle meine Symptome verschwunden! Kein Durchfall mehr! Keine Übelkeit mehr! Erstmals alle Entzündungswerte im Normalbereich!

 

Ich bin von dieser Erfahrung immer noch fundamental überwältigt! 

 

Ein simpler Ernährungswechsel schaffte innerhalb zwei Wochen, dass, was unsere moderne Medizin in vier Jahren nicht einmal ansatzweise erreicht hatte. Ab jetzt wollte ich einfach alles über Ernährung und Krankheiten wissen! Das einzige was ich jetzt noch machen wollte war Ernährungsmedizin zu studieren und später mit diesem Wissen andere Leidensgenossen helfen zu können. Ab diesem Zeitpunkt wollte ich diesen Leidensgenossen nicht nur helfen, sondern sie auch vor unseriösen Ernährungsberatern schützen. Der Titel „Ernährungsberater“ ist rechtlich nicht geschützt, daher kann jede Person diesen Beruf ausüben. So entstehen Ernährungsmythen wie „Iss mehr Fast Food, das ist leicht verdaulich“.

 

Ich wollte mich vollkommen der Ernährungswissenschaft verschreiben und strebte daher ein Studium an um an Fachwissen zu gelangen. Neben meiner 50 Stunden Woche versuchte ich an drei Abenden pro Woche für fünf Monate einen bestimmten Notendurchschnitt zu erreichen, um das Abitur nachholen zu dürfen. Ich war nie ein großer Lerner gewesen. Der Wechsel von der Hauptschule zur Realschule gelang mir damals nur schwer. Trotzdem erreichte ich den Notendurchschnitt und glänzte im Jahr darauf sogar als zweitbester meiner Abiturklasse. Zugegeben, ich teilte den „2. Platz“ mit einer weiteren Person – einem meiner besten Freunde heute.

 

Danach: Zulassung zum Studium. Kampf um jedes Semester. Anmeldung zum selbstständigen Ernährungsberater 2018. Abschluss als Ernährungswissenschaftler Bachelor of Science 2020 an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

 

Seit der Ernährungsumstellung vor einem halben Jahrzehnt trat nicht ein einziges Problem mehr mit meinem Morbus Crohn auf. Rückblickend war es für mich lediglich ein Weckruf, um meinen richtigen Weg finden zu können. In meinen Augen existiert der "Morbus Crohn", welcher mir als unheilbar prophezeit worden war schon lange nicht mehr.

 

Was möchte ich erreichen?

Ausschließlich vertrauenswürdige Ernährungsinformationen für dich in allen Medien wie Social Media Plattformen, Zeitungen etc.

 

Warum möchte ich das erreichen?

Damit in Zukunft verzweifelte Menschen, wie ich damals mit meinem Morbus Crohn, sich auf den Weg zu Lebensqualität-wiederherstellendem Ernährungswissen nicht mehr erst jahrelang durch "falsche" Ernährungsberater, YouTuber, Instagramer und Geschichtenerzähler durchboxen müssen.

 

Wie möchte ich das erreichen?

In einem ersten Schritt durch Aufklärung darüber, dass es aktuell zwei Klassen von Ernährungsberatern gibt. Diese sind:

 

1)  Ernährungsberater bzw. Ernährungswissenschaftler mit Fachqualifikation: Studium der Ernährungswissenschaften, Bachelor of Science.

 

2) Ernährungsberater ohne Fachwissen. Die überwiegende Zahl der praktizierenden Ernährungsberater besitzen lediglich ein "Zertifikat", welches bereits mit der Teilnahme an zwei Wochenendkursen erreichbar ist. Es wird keinerlei (schulische) Voraussetzungen für die Teilnahme benötigt. Selbst ein "Zertifikat" ist rechtlich nicht geschützt, jeder kann ein solches jederzeit legal erstellen und ausstellen. Selbst Krankenkassen bezuschussen in meinen Augen gefährlicherweise teils diese Ernährungsberatungen. Der Titel "Ernährungsberater" ist rechtlich nicht geschützt - jeder kann bei seiner Stadt für 40€ ein Gewerbe zum "Ernährungsberater" anmelden. Wieder ohne (schulische) Voraussetzungen.

 

In einem zweiten Schritt durch eine gesetzliche namentliche Abgrenzung zwischen diesen zwei Klassen für eine klare Kommunikation gegenüber der Bevölkerung. Damit Menschen auf der Suche nach absolut notwendigem seriösen Ernährungswissen in Zukunft sofort die Hilfe bekommen, welche ihnen zusteht!

 

In einem dritten Schritt dringend notwendige Verbesserungen in der Vermittlung von Ernährungswissen an unsere Kinder, damit diese sich in der Zukunft nachhaltig und gesund selbst ernähren können und den Menschen die Weltressourcen noch lange zur Verfügung stehen.

 

Es freut mich wirklich sehr, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen langen Text zu lesen - ich danke dir.

 

Innerhalb meiner Ernährungscoachings habe ich mich auf die Fachbereiche Verdauung / Darm, Sportlerernährung, Gewichtsreduktion und Clean Eating spezialisiert. Mehr erfahren 

 

Lass uns zusammen die Welt bewegen! Ich freu mich von dir zu hören :)

 

Dein Christoph Wallner

Ernährungswissenschaftler B.Sc.,

Bankfachwirt, Leistungssportler, Heilpraktiker i.A.

 

Instagram: christophwallner.aim

Vita

2020 Ernährungswissenschaftliches Studium mit Abschluss Bachelor of Science, Schwerpunkt Ernährungsmedizin, Weihenstephan-Triesdorf

2018 Selbstständiger Ernährungscoach in München, Dachau und Umgebung

2016 Fachhochschulreife Berufliche Oberschule, Fürstenfeldbruck

2015 Nebenberufliches Studium Bankfachwirt, München

2011 Ausbildung Bankkaufmann, München

"Die Zusammenarbeit mit Herrn Wallner ist ein Genuss. Herr Wallner ist kompetent und immer freundlich. Er liefert erstklassige und termingerechte Arbeit.

Wir sagen Danke und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit."

KONTAKT

Christoph Wallner

B.Sc. Ernährungswissenschaftler

Zum Kaifeld 4

85221 Dachau

 

E-mail:  aim@christophwallner.com

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